Legionellen Untersuchungen

Unsere Leistungen :

  • Beprobung unter Beachtung aktueller Gesetze und Bestimmungen
  • Klärung der Formalitäten mit dem zuständigen Gesundheitamtes.
  • Festlegung geeigneter Probenahmestellen

Seit 2013 besteht die Pflicht der Legionellenuntersuchung.

 

Die Frage des Warum, lässt sich einfach beantworten. Nachweislich sterben jedes Jahr

mehr als 4000 Menschen an einer Legionellenerkrankung, wobei die Dunkelziffer

wohl um einiges höher ist. Durch frühzeitiges Analysieren des Trinkwassers kann

verhindert werden, das es zu solch einer Erkrankung kommt.

 

Daher sehen wir diese Pflicht eher als Tugend, den wer will nicht für sich und sein Umfeld,

nur das Beste oder in diesem Fall das reinste Wasser bieten können?

 

Warten Sie nicht bis es zu spät ist und lassen Sie ihr Wasser durch die Trinkwasser Service GmbH, Fach.-Sachgerecht analysieren.

Unsere Mitarbeiter sind nach aktueller TrinkwV-2001 geschulte Trinkwasserprobennehmer und somit berechtigt Legionenellenbeprobungen durch zu führen.

Unser Service endet nicht nach der Probenahme, wir begleiten Sie bei allen Fragen rund um die Analyse.

 

Vorgabe des HSK zur Legionellen Analyse

 

Hausinstallationen sind gemäß § 3 Absatz 3 TrinkwV die Gesamtheit der Rohrleitungen,

Armaturen und Geräte, die sich zwischen dem Punkt der Entnahme von Wasser für den

menschlichen Gebrauch und dem Punkt der Übergabe von Wasser aus einer Versorgungs-

anlage nach § 3 Nummer 2a und b TrinkwV an den Verbraucher befindet. Hierbei sieht die

Musterausführung des HSK vor mindestens 1 mal pro Jahr eine Legionellenuntersuchung vor.

(Hierbei gilt folgende Vorgabe : Warmwasserausgang/ggf.Zirkulation/Strangenden).

 

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und informieren Sie sich näher zu unseren Angeboten. Unsere Mitarbeiter helfen Ihnen gerne weiter.

 

Stammtext Trinkwasserverordnung und Legionellen
(Stand 15. Juli 2014)

 

Die geltende Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) enthält Regelungen in Bezug auf Legionellenuntersuchungen
in Trinkwassererwärmungsanlagen der Trinkwasser-Installation.
Von der Untersuchungspflicht auf Legionellen betroffen sind Unternehmer oder sonstige Inhaber
einer Trinkwasser-Installation,
• in der Trinkwasser im Rahmen einer öffentlichen (z.B. in Kindergärten) oder gewerblichen
(z.B. bei Vermietung von Wohnungen) Tätigkeit abgegeben wird und
• die eine Großanlage zur Trinkwassererwärmung enthält und
• die Duschen oder andere Einrichtungen enthält, in denen es zu einer Vernebelung des
Trinkwassers kommt (also nicht das Handwaschbecken in der Toilette des Restaurants).
Die Abgabe von Trinkwasser an einen unbestimmten, wechselnden und nicht durch persönliche
Beziehungen verbundenen Personenkreis (z.B. in Schulen) kennzeichnet die „öffentliche Tätigkeit“.
Bei der „gewerblichen Tätigkeit" handelt es sich um die unmittelbare oder mittelbare,
zielgerichtete Trinkwasserbereitstellung im Rahmen einer Vermietung oder einer anderen
selbstständigen, regelmäßigen und in Gewinnerzielungsabsicht ausgeübten Tätigkeit. Dies bedeutet,
dass z.B. die (kostenlosen) Duschen für die Mitarbeiter in der (nicht gemieteten) Autowerkstatt
nicht dazu gehören, unabhängig davon, ob aufgrund anderer Vorgaben (Arbeitsstättenverordnung,
Hygienevorschriften, Fürsorgepflichten, Verkehrssicherungspflichten) hier ggf.
Untersuchungspflichten bestehen.
Großanlagen im Sinne der TrinkwV 2001 sind Anlagen (z. B. in Wohngebäuden, Hotels, Krankenhäusern)
mit Speicher-Trinkwassererwärmer oder mit zentralem Durchfluss-Trinkwassererwärmer
jeweils mit einem Inhalt von mehr als 400 Litern oder einem Inhalt von mehr als drei Litern
in mindestens einer Rohrleitung zwischen Abgang des Trinkwassererwärmers und Entnahmestelle
(vgl. auch DVGW-Arbeitsblatt W 551).
Der Inhalt einer Zirkulationsleitung ist dabei nicht zu berücksichtigen. Entsprechende Anlagen in
Ein- und Zweifamilienhäusern zählen nicht zu den Großanlagen der Trinkwassererwärmung
nach TrinkwV 2001 und unterliegen somit nicht der routinemäßigen Untersuchungspflicht auf
Legionellen.
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Wohnungseigentümer in Gemeinschaft müssen dieser Pflicht nachkommen, wenn die o.g. Voraussetzungen
zutreffen und Wohnraum im die Trinkwassererwärmungsanlage betreffenden
Gebäude, auch nur teilweise, vermietet ist. Nach § 14 Absatz 3 der TrinkwV 2001 handelt es
sich bei einer Wohnungseigentümergemeinschaft um Unternehmer bzw. sonstige Inhaber einer
Wasserversorgungsanlage nach § 3 Nummer 2 Buchstabe e TrinkwV 2001, in der sich eine
Großanlage zur Trinkwassererwärmung nach der Definition nach § 3 Nummer 12 TrinkwV 2001
befindet.
Wenn alle Wohnungen von den jeweiligen Eigentümern selbst bewohnt werden, liegt keine gewerbliche
Tätigkeit im Sinne der TrinkwV 2001 vor. Wenn hingegen — ggf. auch nur einzelne —
Eigentumswohnungen vermietet werden, liegt eine Abgabe von Trinkwasser im Rahmen einer
gewerblichen Tätigkeit im Sinne § 3 Nummer 10 TrinkwV 2001 vor, so dass die Voraussetzungen
für eine Untersuchungspflicht nach § 14 Absatz 3 der Trinkwasserverordnung erfüllt sind.
Wer innerhalb der Wohnungseigentümergemeinschaft letztlich welche Kostenanteile zu tragen
hat, kann seitens BMG nicht dargelegt werden. Dies ist eine zivilrechtliche Frage des Wohnungseigentumsgesetzes
und der Beschlüsse der Wohnungseigentümer; die Zulässigkeit einer
Umlage auf Mieter bestimmt sich nach dem Mietrecht.
Die Untersuchungshäufigkeit für die systemische Untersuchung auf Legionellen ist einmal pro
Jahr bei Trinkwasserabgabe an die Öffentlichkeit (auch wenn gleichzeitig eine gewerbliche Tätigkeit
vorliegt). Das Trinkwasser aus Großanlagen der Trinkwassererwärmung, aus denen im
Rahmen einer gewerblichen, nicht aber öffentlichen Tätigkeit Wasser abgegeben wird (z.B. in
Mietshäusern), ist mindestens alle drei Jahre zu untersuchen. Die erste Untersuchung musste
bis zum 31. Dezember 2013 abgeschlossen sein.
Für Nicht-Risikobereiche (z.B. Sportstätten) sind Verlängerungen der Untersuchungsintervalle
von bis zu drei Jahren durch das Gesundheitsamt möglich. Voraussetzungen dafür sind ein
Nachweis der Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik (aaRdT) und dass die
Befunde von mindestens drei jährlichen Untersuchungen ohne Beanstandungen waren.
Es kann erforderlich sein, dass der Unternehmer und sonstige Inhaber nach den aaRdT geeignete
Probennahmestellen einrichtet.
Die Untersuchung muss durch ein akkreditiertes und vom Land gelistetes Labor durchgeführt
werden. Es gelten die Festlegungen des § 15 TrinkwV 2001.
Die routinemäßigen Anzeigepflichten sind in § 13 TrinkwV 2001 festgelegt. Der Unternehmer
oder sonstige Inhaber einer Wasserversorgungsanlage hat in Abhängigkeit von der Art der
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Trinkwasserversorgungsanlage bestimmte routinemäßig zu erfüllende Anzeigepflichten gegenüber
dem Gesundheitsamt, um diesem die Überwachung der Anlage nach dem 5. Abschnitt der
TrinkwV 2001 zu ermöglichen. Diese Anzeigepflichten betreffen die Errichtung, die Inbetriebnahme,
bauliche oder betriebstechnische Veränderungen sowie den Übergang des Eigentums
der jeweiligen Wasserversorgungsanlage. Diese Regelungen betreffen auch Anlagen der Trinkwasser-
Installation, sofern die Trinkwasserbereitstellung im Rahmen einer öffentlichen Tätigkeit
erfolgt.
Für Großanlagen der Trinkwassererwärmung, aus denen im Rahmen einer gewerblichen, nicht
aber öffentlichen Tätigkeit Wasser abgegeben wird, gelten wie für die „öffentlichen“ Anlagen
aber auch die besonderen Anzeige- und Handlungspflichten nach § 16 Absatz 1 und 7 TrinkwV
2001, so z.B. die Meldung einer gemessenen Überschreitung des technischen Maßnahmenwertes
für Legionellen. Unauffällige Befunde der Legionellenuntersuchung müssen dem
Gesundheitsamt dagegen nicht mitgeteilt werden. Dies gilt für alle Anlagen.
Wird dem Betreiber oder sonstigen Inhaber bekannt, dass der technische Maßnahmenwert
überschritten wurde, hat er nach § 16 TrinkwV 2001 unverzüglich Untersuchungen zur Ursachenaufklärung
durchzuführen oder durchführen zu lassen. Diese Untersuchungen müssen
eine Ortsbesichtigung und eine Prüfung der Einhaltung der aaRdT einschließen.
Weiterhin ist eine Gefährdungsanalyse zu erstellen oder erstellen zu lassen; erforderliche Maßnahmen
zum Schutz der Gesundheit der Verbraucher sind unverzüglich zu ergreifen. Darüber
ist das Gesundheitsamt unverzüglich zu informieren. Bei den Maßnahmen sind durch den Betreiber
oder sonstigen Inhaber die Empfehlungen des Umweltbundesamtes zu beachten.
Über das Ergebnis der Gefährdungsanalyse und über sich möglicherweise daraus ergebende
Einschränkung der Verwendung des Trinkwassers sind durch den Betreiber oder sonstigen Inhaber
unverzüglich die betroffenen Verbraucher zu informieren.
Nach § 17 Absatz 1 TrinkwV 2001 müssen auch die Großanlagen zu Trinkwassererwärmung
mindestens nach den aaRdT geplant, gebaut und betrieben werden.
Unberührt von den speziellen Regelungen zu Legionellen gelten für alle Wasserversorgungsanlagen
nach § 3 Nummer 2 TrinkwV 2001 (d.h. auch z.B. in Ein- und Zweifamilienhäusern) an
der Stelle der Einhaltung nach § 8 TrinkwV 2001, d.h. an der Entnahmearmatur, die allgemeinen
Anforderungen nach § 4 sowie die nach § 5 bis 7 TrinkwV 2001 festgelegten Grenzwerte
und Anforderungen.

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